Cyprien Katsaris
EUR
Geboren in
Marseille
Studium in
Paris
Highlights
Cyprien Katsaris ist „Künstler der Unesco für den Frieden“ (1997) |
Aufnahmen mit L. Bernstein, E. Ormandy (Philadelphia Orchestra), K. Masur (Gewandhausorchester Leipzig) | 17. Oktober 1999: Konzert zum Gedenken an den 150. Todestag von Chopin in der Carnegie Hall, New York 
Gewonnene Preise
Cziffra in Versailles | Internationalen Tribüne Junger Interpreten-Unesco in Bratislava | Musikwettbewerb Königin Elisabeth in Brüssel
Aufnahmen bei
Sony Classical | EMI | Deutsche Grammophon | BMG-RCA | Decca | Pavane | PIANO 21 | Teldec
Kurzbiografie
Der Pianist und Komponist Cyprien Katsaris, von französisch-zypriotischer Herkunft, ist 1951 in Marseille geboren. Er erlernt das Klavierspielen im Alter von vier Jahren bei Marie-Gabrielle Louwerse im Kamerun, wo er seine Kindheit verbringt.
Er absolviert sein Musikstudium am Pariser Conservatoire bei Aline van Barentzen, Monique de la Bruchollerie (Klavier), René Leroy und Jean Hubeau (Kammermusik). In der Folge gewinnt er mehrere internationale Preise, so 1974 beim Internationalen Musikwettbewerb Cziffra in Versailles, und 1977 bei der Internationalen Tribüne Junger Interpreten-Unesco in Bratislava. 1972 ist er der einzige Preisträger aus Westeuropa beim Musikwettbewerb Königin Elisabeth in Brüssel.
Seine internationale Karriere führt Cyprien Katsaris zu den bedeutendsten Orchestern wie z.B. den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Cleveland Orchestra, dem Royal Concertgebouw Amsterdam, dem Philharmonia (London), dem N.H.K. Symphony Orchestra (Tokyo), dem Moskau Philharmonic Orchestra… unter der Leitung von Dirigenten wie Leonard Bernstein, Kurt Masur, Myung Whun Chung, Sir Simon Rattle, Mstislaw Rostropowitsch, Charles Dutoit, Nikolaus Harnoncourt, Christoph von Dohnanyi… und Karl Münchinger. Letzterer lud Cyprien Katsaris zum Anlass seines Abschiedskonzertes im Jahre 1986 ein, Haydns Klavierkonzert in D-dur mit dem Stuttgarter Kammerorchester zu spielen.
Cyprien Katsaris’ Diskographie bei Sony Classical, EMI, Deutsche Grammophon, BMG-RCA, Decca, Pavane, PIANO 21 und Teldec (Grand Prix du Disque Frédéric Chopin, Warschau 1985; Grand Prix du Disque Franz Liszt, Budapest 1984 und 1989; British Music Retailer’s Association’s Award 1986; Aufnahme des Jahres 1984, Deutschland, für Beethovens/Liszts 9. Symphonie) ist beeindruckend.
Cyprien Katsaris zählt zu seinem Repertoire traditionelle Werke, wie die gesamten Klavierkonzerte von Mozart, die er mit Yoon K. Lee und der Salzburger Kammerphilharmonie live aufgenommen, und in Salzburg und Wien gespielt hat. Er widmet sich außerdem der Neubelebung vergessener Partituren, wie zum Beispiel des Konzerts im ungarischen Stil von Liszt/Tschaikowsky, das er mit Eugene Ormandy und dem Philadelphia Orchestra aufgenommen hat.
1992 hat das Japanische Fernsehen NHK eine Folge von dreizehn Sendungen mit Cyprien Katsaris produziert. Diese sind Chopin gewidmet und haben ein Recital und Katsaris’ Interpretationskurse zum Inhalt. Am 17. Oktober 1999 haben die New Yorker Musikliebhaber das Konzert, das er zum Gedenken an den 150. Todestag von Frédéric Chopin in der Carnegie Hall gab, mit einer Standing Ovation begrüsst. Am 27. Januar, dem 250. Geburtstag von Mozart, spielte er das Eröffnungskonzert des Mannheimer Mozartorchesters, gegründet und geleitet von Thomas Fey. Im März 2006 wurde Cyprien Katsaris eingeladen Meisterkurse im Hause Franz Liszts in Weimar zu geben; somit war er der erste Pianist, der seit dem Tode dieses Komponisten 1886 dort unterrichtete.
Er war Mitglied der Jury der Internationalen Wettbewerbe Chopin (Warschau 1990), Liszt (Utrecht 1996), Preis Vendôme (Paris 2000), Marguerite Long-Jacques Thibaud (Paris 2001) und Beethoven (Bonn 2005). Darüber hinaus war er von 1977 bis 2007 künstlerischer Leiter des Internationalen Musikfestivals Echternach (Luxemburg).
Cyprien Katsaris ist „Künstler der Unesco für den Frieden“ (1997), wurde mit dem „Verdienstorden des Staates Kamerun“ ausgezeichnet (1977) und zum „Ritter des Ordens für Kunst und Geisteswissenschaften“ (Frankreich 2000) ernannt. Des weiteren erhielt er die „Medaille Vermeil der Stadt Paris“ (2001).

2007/2008

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