| Jennifer Bate |
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| Vollständige Biografie | |
| Jennifer Bate gehört seit vielen Jahren zu den weltbesten Organisten und wird seit langem regelmäßig von den großen internationalen Festivals eingeladen. Sie hat ein außerordentlich großes Repertoire, das sich vom 18. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Werken erstreckt. Viele Komponisten haben Werke für sie geschrieben, inspiriert von ihrer großartigen Technik und ihrer Fähigkeit, die Klangfarben der Orgel herauszuarbeiten. In knapp 50 Staaten hat Jennifer Bate bereits Konzerte gegeben, davon 40 alleine in Frankreich und über 150 in Italien. 1990 erhielt Jennifer Bate internationale Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Musik durch die Ernennung zur „Personnalité de l´Année", verliehen von eine überwiegend französischen Jury. Nach Sir Georg Solti und Sir Yehudi (später Lord) Menuhin war sie erst die dritte britische Künstlerin, der diese Auszeichnung verliehen wurde. 1994 wurde Jennifer Bate zum Akademiemitglied der Accademia Olubrense in Genua gewählt, 1996 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft der italienischen Provinz Alessandria, in Anerkennung ihrer über zwanzig jährigen Dienste für die Musik in Norditalien. 2002 wurde Jennifer Bate Mitglied der Royal Society of Arts und 2007 wurde ihr der Ehrendoktor für Musik von der Bristol University verliehen. 2008 wurde ihr der „Order of the British Empire“ der Queen’s Birthday Honours List verliehen; 2011 ernannte sie die Französische Regierung zum Officier of the Order of Arts and Letters sowie zum Chevalier oft he Légion d’Honneur. Jennifer Bate hat einen einzigartigen Ruf als weltweite Autorität für die Orgelwerke von Olivier Messiaen, mit dem sie sehr viel gearbeitet hat. Zwischen 1980 und 1982 nahm sie sein gesamtes Orgelwerk in der Kathedrale von Beauvais auf. Messiaen hörte sich jeden Teil der Aufnahmen vor der Veröffentlichung an und war von den Aufnahmen begeistert. Alle diese Aufnahmen fanden international große Beachtung und Jennifer Bate wurde zu Messiaens bevorzugter Organistin, der er sämtliche Orgelrezitale seiner letzen 10 Jahre widmete. Er versah alle ihre Noten mit seinen persönlichen Anmerkungen zur Interpretation und Jennifer Bate spielt sein letztes Meisterwerk für Orgel Livre du Saint Sacrement nach wie vor aus Messiaens eigenem Manuskript. Bei der britischen Premiere in der Westminster Cathedral im Jahr 1986, in Anwesenheit des Komponisten, erhielt sie 20-minütige Standing Ovations von einem fachkundigen Publikum. Das Konzert wurde im selben Jahr gefilmt und auf Channel 4 ausgestrahlt. Messiaen lud sie daraufhin ein, die Weltpremiere der Aufnahme dieses Werks auf seinem eignen Instrument in Paris zu spielen und war bei sämtlichen Proben und der gesamten Aufnahmezeit anwesend. Die Aufnahme hatte einen außerordentlichen internationalen Erfolg und erhielt einen Grand Prix du Disque. 1995 eröffnete Jennifer Bate das Messiaen Festival in der Eglise de la Sainte Trinité in Paris, bei dem Messiaens vollständiges Orgelwerk aufgeführt und aufgenommen wurde. Unter den zahlreichen Preisen und Auszeichnungen für ihre CD waren u.a. der Diapason d´Or und der „Preis der Deutschen Schallplattenkritik". Der Live-Mitschnitt von La Nativité aus der Norwich Cathedral wurde im Januar 2010 von Digital Classics auf DVD veröffentlicht (1034 DC). Ihre Aufnahmen aus dem Jahr 1978, die drei großen Orgelwerke von Liszt, die Elgar Sonate, Schumanns Skizzen sowie andere Aufnahmen sind nach wie vor auf ihrer Homepage erhältlich (www.classical-artists.com/jbate). Besonders beliebte CDs der Künstlerin sind die Aufnahmen des Vivaldi Doppel und Tripel Konzerts für Unicorn-Kanchana Records, für die Jennifer Bate als Grundlage für die Partituren Orginalmanuskripte ausfindig machte. Regis Records haben ihre bekannte Virtuoso French Organ Music herausgebracht, ergänzt durch zusätzliche Aufnahmen. Ihre Aufnahmen der Gesamtwerke von Franck und Messiaen , sowie die gefeierte Serie From Stanley to Wesley sind nun bei Regis als Sammelboxen veröffentlicht, versehen mit dem Penguin CD Guide´s „Top Recommendation". Eine spannende CD erst jüngst entdeckter Werke Samuel Wesleys, zählt zu ihren zuletzt erschienenen CDs (SOMM CD036), auf welche The Wesleys and their Contemporaries folgte. Beide wurden auf einer historischen (1829) Bishop Orgel aufgenommen und fanden bei Kritik und Publikum grossen Anklang. The Complete Organ Works of Felix Mendelssohn (68 Stücke auf 5 CDs [SOMM CDs 050-4]) beeinhaltet auch einige neuentdeckte und noch nie aufgezeichnete Werke des Komponisten. Die neueste CD von Jennifer Bate The Complete Organ Works of Peter Dickinson wurde im März 2009 von Naxos veröffentlicht. Konzerteinladungen der vergangenen Jahre führten Jennifer Bate nach Australien, Österreich, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Gran Canaria, Holland, Italien und Spanien. Engagements in England beinhalten ein solo BBC Promenade Concert und Messiaen’s Livre du Saint Sacrement beim South Bank Messiaen Festival in der Westminster Cathedral. Jennifer Bate gibt Meisterkurse und auch Vorlesungen in Oxfort, Cambridge und der Bristol University; sie veranstaltet auch jährlich die Jennifer Bate Organ Academy for girls. Auch als Komponistin hat Jennifer Bate viele Werke veröffentlicht. Eine Auswahl dieser wurde in ihrer Einspielung Reflections zusammengefasst. Diese Sammlung umfasst 25 Jahre Kompositionstätigkeit. Ihre zahlreichen Fernsehauftritte beinhalten die South Bank Show über Messiaen, La Nativité du Seigneur aus der Norwich Cathedral (Channel 4) und Künstlerportraits, die in Italien und Südamerika gezeigt wurden. Jennifer Bate gibt weltweit Meisterkurse und Vorlesungen über eine Reihe von musikalischen Themen. Sie arbeitet sehr gerne mit jungen Menschen und entwickelte in diesem Zusammenhang ein Unterrichtsprogramm - A guide to the King of Instruments. Dieses für alle Altersgruppen geeignete Programm ist sehr gefragt, sie unterrichtet es weltweit in fünf Sprachen. 2011/2012 Falls Sie diese Biografie verändern wollen, kontaktieren Sie bitte Mark Stephan Buhl Artists Management (office@msbuhl.com). Bitte verwenden Sie nur Material der laufenden Saison. | |





