Leonid Grin
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Biografie
Leonid Grin wurde in der Ukraine geboren. Im Alter von sieben Jahren gab er seinen ersten Klavierabend, und mit elf Jahren gewann er den Jugend-Kompositions-Wettbewerb. Nach Abschluss der Dnepropetrovsk Musikschule setzte er seine Studien am Konservatorium in Moskau in den Fächern Komposition und Dirigieren bei Leo Ginzburg und Kyrill Kondrashin fort.

Nachdem Leonid Grin im Jahre 1977 seine Studien am Moskauer Konservatorium mit höchsten Auszeichnungen abgeschlossen hatte, wurde er zum zweiten Dirigenten der Moskauer Philharmoniker ernannt. In dieser Position leitete Leonid Grin Konzerttourneen des Orchesters in der ehemaligen Sowjetunion, in Spanien, Mexiko und Kanada. Regelmäßig war Leonid Grin Gastdirigent großer sowjetischer Orchester wie der Leningrader Philharmoniker, des Großen Sinfonieorchesters des Staatlichen Rundfunks Moskau, des Moskauer Kammerorchesters und der Staatsorchester von Estland und Georgien.

Im April 1981 emigrierte Leonid Grin in die Vereinigten Staaten. Bereits kurz darauf wählte ihn Leonard Bernstein aus einer Vielzahl von Bewerbern für das erste Los Angeles Philharmonic Institute 1982 aus – eine Ehrung, die mit der Leitung von drei Konzerten in der Hollywood Bowl verbunden war. Außerdem wurde er mit dem Exxon Endowment Conductors Fellowship ausgezeichnet. Bald danach nahm er eine Professur für das Fach Dirigieren an der University of Houston School of Music an.

1983 gab Leonid Grin sein Debüt in Großbritannien mit dem Scottish National Orchestra in Glasgow und Edinburgh, gefolgt von Konzerten mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Er dirigierte regelmäßig in den Niederlanden, Deutschland, Dänemark, Belgien, Italien, Schweden, Norwegen, Finnland, Israel, Kanada und Neuseeland. Er war Gastdirigent bei führenden Orchestern wie Houston Symphony, Helsinki Philharmonic Orchestra, Göteborg Symphony. In Deutschland leitete er u.a. das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt und das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks.

Im August 1993 gab Leonid Grin im Concertgebouw Amsterdam sein Debüt-Konzert mit dem Residentie Orkest Den Haag. Im Oktober 1994 gab er sein Debüt im Gewandhaus Leipzig mit dem MDR Sinfonieorchester. Im November des gleichen Jahres eröffnete er das Programm des Akzo Nobel für Junge Talente in Holland. Von diesem Konzert wurde eine Live-Aufnahme produziert. Außerdem leitete er mehrfach das Orquestra Filarmonica de Buenos Aires am Teatro Colon, darunter auch ein Konzert mit Izhak Perlman als Solisten. Weitere Konzerte gab er mit der Vancouver Symphony, dem Gulbenkian-Orchester Lissabon, dem Gewandhaus Orchester Leipzig und der Philharmonica Hungarica. Im Februar 1999 folgte sein erfolgreiches Debüt mit der Los Angeles Philharmony, nach dem er umgehend für zwei weitere Konzerte in der Hollywood Bowl im Sommer 2000 verpflichtet wurde.

2008/2009

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