David Garrett
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Vollständige Biografie
"I am delighted to have watched David Garrett`s development from the age of eleven. He is surely going to have a resounding presence on the music world of the 21st century."
(Zubin Mehta)

"He is an exceptional Talent"
(Daniel Barenboim)

"He is a wonderful violinist with excellent technique and natural musicianship. He will always perform with artistry"
(Itzhak Perlman)

"I consider David Garrett one of the finest young violinists in the world".
( Ida Haendel )

"He is one of the most gifted fourteen year olds I have ever heard, and I have to remind myself that he is indeed only fourteen!"
(Isaac Stern - 1995)


Seit zwei Jahren spielt sich David Garrett wieder in die internationalen Konzertsäle. Nach seiner mehrjährigen „Auszeit“ führten ihn Einladungen aufgrund der Empfehlung von Zubin Mehta nach Mailand (Februar 2007, Brahms Violinkonzert) und im Mai 2007 nach Israel, wo er mit dem Israel Philharmonic Orchestra 11 Konzerte (Mozart G-dur Konzert, Vivaldi Vier Jahreszeiten und Paganini Konzert Nr. 2 „La Campanella“) spielte. Der Dirigent war George Pehlivenian, der ihn sogleich zu seinem Orchester nach Ljubljana im Oktober 2008 eingeladen hat.

Weitere Orchesterengagements mit Orchestern wie dem Orchestre National de Lyon, Leitung: Jun Märkl oder dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Leitung: Sir Neville Marriner führen David Garrett nach Portugal, Spanien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Kroatien, Israel, USA, Brasilien und Japan. Im Februar 2008 ist David Garrett mit dem Israel Chamber Orchestra auf Tournee in den USA. Mit Sir Neville Marriner wird David Garrett erneut im April 2008 das Violinkonzert von Elgar aufführen.

Jüngste Kritiken schreiben über ihn:

... Ebenso virtuos wie wild präsentierte sich der aus Aachen stammende und jetzt in New York lebende Geiger David Garrett. Vivaldis „Sommer“ musizierte er mit energischem und rauem Bogenstrich, Pablo Sarasates vertrackte „Zigeunerweisen“ spielte er mit bewundernswerter Lässigkeit. Von seiner gefühlvollen Seite zeigte sich David Garrett in der Violinen-Romanze in F-Dur von Ludwig van Beethoven und dem Metallica-Klassiker „Nothing else matters“, das bei Garrett wie Puccini klang... Westdeutsche Allgemeine Zeitung, August 2007

„Aber fast noch überwältigender gelangen David Garrett die Sonaten, die er zuvor interpretierte. Warum? Weil der junge Geigenstar, der gerade nach einer vierjährigen Studienzeit bei Itzhak Perlman an seinem Comeback arbeitet, seiner Stradivari einen ungeheuer süffig klingenden, extrem schnell vibrierenden Ton zu entlocken vermag. Die Thuner- Sonate von Johannes Brahms gestaltete Garrett atemberaubend tonschön und mit unangestrengter Virtuosität. Was man wahrnahm, war ein äußerst gut aussehender Künstler, der schöne Töne produziert. Aber: Hier stand ganz gewiss kein geigenspielender Dressman auf dem Podium, sondern vielmehr ein großer Geiger, der während seines Studiums auch mal sein Geld mit der Präsentation von Herrenmode verdient hat.

Garretts Violinspiel ist wie geschaffen gerade für die Brahms-Sonate. Er setzt auf die Ausdruckskraft der Melodien, die zärtliche Geste, die gemütvolle Gebärde und entwickelt so eine ruhig fließende, irgendwie abgeklärt wirkende Interpretation. Selbst die Satzhöhepunkte spielt er nur verhalten aus, niemals gibt es Momente unschöner Forciertheit.“ Donau Kurier, März 2007

"Ein rundum gelungener Start also, dessen positiver Eindruck auch durch die Interpretation von Dvoráks Violinkonzert a-Moll nicht geschmälert wurde. David Garrett ... ließ sich von der urwüchsigen Kraft der Komposition inspirieren, gab seinem intensiven Ton die nötige Portion Schmelz, trug aber die hochgradige Virtuosität des Stücks nicht nach außen. Vielmehr entwickelte er ganz natürlich das fließende Melos der Dvorákschen Klangsprache. Wunderbar dunkel timbrierte er das Adagio, und im finalen Allegro giocoso wurde er derart von der Musizierlaune gepackt, dass es zu einem neckischen Schlagabtausch mit dem Orchester kam – und zu einer vom hingerissenen Publikum eifrig geforderten Paganini-Zugabe."
Frankfurter Neue Presse – September 2006

"The rest of the programme was real Schumann: a demanding violin concerto, to which a highly praised soloist, the violinist David Garrett, brought agility and virtuosity - with a slow movement written by a composer at his highest level, where we heard the soloist and orchestra at their best (sonority, expression and poetry, phrase after phrase) ...." Público, Portugal – Juli 2006

Seine große Liebe gehört auch der Kammermusik. Zu seinen Partnern am Klavier gehören u.a. Itamar Golan, Daniel Gortler und Milana Chernyavska. In der Saison 2007/08 führen ihn Recital-Tourneen u.a. nach Deutschland, Korea und Japan.

Eine Herzensangelegenheit von David Garrett ist es, junge Menschen für klassische Konzerte zu begeistern. Hierfür gibt er gerne und regelmäßig Interviews zu seinen Konzerten, die zusammen mit Fotos das Interesse des jungen Publikums wecken. David Garrett ist sehr fotogen, und ihm kommt hier seine Erfahrung als Model zugute, die er in seinen Jahren in New York sammeln konnte.

Seine jüngste Veröffentlichung „free“ bei DECCA verfolgt ebenso dieses Ziel das Interesse junger Menschen für klassische Musik zu begeistern und enthält Arrangements und Eigenkompositionen von Stücken und Melodien, die David Garrett immer wieder in seinem bisherigen Leben beschäftigt haben. Die CD ist in Südostasien in den Pop-Charts.

Zusammen mit seiner Band, bestehend aus Keyboard, Gitarre und Schlagzeug, gibt er Konzerte, die in der ersten Hälfte klassische Sonaten (begleitet auf dem Konzertflügel), in der zweiten Hälfte Arrangements und Eigenkompositionen bis hin zu Nothing else matters von Metallica enthalten.

David Garrett wurde in Aachen als Sohn deutsch-amerikanischer Eltern geboren und bekam im Alter von vier Jahren den ersten Violinunterricht. Sein erstes öffentliches Konzert hatte er mit 10 Jahren mit den Hamburger Philharmonikern unter der Leitung von Gerd Albrecht.

1992 begann er, mit der großen polnischen Geigerin Ida Haendel zu arbeiten, die seine künstlerische Entwicklung maßgeblich beinflußt hat.

Danach beginnt eine beispiellose „Wunderkind-Karriere“, die David Garrett in allen bedeutenden Städten in Europa, Amerika und Japan führt, u.a. musiziert er mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten, darunter das London Philharmonic Orchestra, Los Angeles Philharmonic Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra, Russian National Orchestra, Orchestre National de Paris, das Mozarteum Orchester, das Chamber Orchestra of Europe, die Staatskapelle Dresden und viele andere. Partner am Pult waren u. a. Claudio Abbado, Zubin Mehta, Giuseppe Sinopoli, Herbert Blomstedt, Charles Dutoit, Eliahu Inbal und Mikhail Pletnev. 1996 führte David Garrett mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Yehudi Menuhin das Elgar Violinkonzert im Wiener Musikverein auf.

Im Alter von 18 Jahren übersiedelt David Garrett nach New York, wo er einer der ersten Studenten von Itzhak Perlman an der Juilliard School wird. Durch die Arbeit mit Itzhak Perlman findet David Garrett zurück zu seiner musikalischen Sprache und gewinnt neues Vertrauen und die Bereitschaft zu einem Leben für die Musik. Stilistisch flexibel entfaltet er ein vielseitiges Repertoire von Bach und Mozart über die großen klassischen Violinkonzerte von Beethoven, Brahms, Sibelius und Tschaikowski und die selten gespielten Violinkonzerte von Conus, Schumann und Dvorák bis zu virtuosen Stücken von Waxman, Ravel und Saint-Saëns, das ihn weltweit als außergewöhnlichen Solisten mit betörend reinem Ton und juveniler Verve empfiehlt.

1994 unterzeichnete David Garrett im Alter von 13 Jahren als jüngster Künstler einen Exklusivvertrag bei der Deutschen Grammophon.

Folgende Aufnahmen sind erschienen:
Mozart Violinkonzerte mit Claudio Abbado (1995); die 24 Paganini Capricen (1997), die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Conus mit dem Russischen Nationalorchester unter Mikhail Pletnev (2001), “Pure Classics” als Compilation seiner ersten Aufnahmen (2002).

David Garrett spielt eine Violine von Stradivari aus dem Jahr 1710 sowie eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus dem Jahr 1772.


2007/2008

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