Alexandre Da Costa
GEN
Geboren in
Montreal, Kanada
Studium in
Reina Sofia Superior School of Music (Madrid), Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (Österreich)
Schüler von Zakhar Bron
Highlights

Gewonnene Preise
JUNO award for Best Classical Album
Virginia-Parker award (Council for the Arts)
Sylva-Gelber award (Council for the Arts)
Sarasate Competition winner

Aufnahmen bei

Sony Classical, Warner Classics, Universal Music Group, Naxos, JVC-Victor

Kurzbiographie
Im Alter von achtzehn Jahren erhielt er seinen Master im Violinspiel des Conservatoire de Musique du Québec. Gleichzeitig erwarb er auch einen Bachelorabschluss in Klavierspiel an der Universität Montreal. Nachdem er sich für die Geige als einziges Instrument entschieden hatte, studierte er in Madrid an der Escuela Superior de Música Reina Sofía bei seinem späteren Mentor Zakhar Bron, der unter anderem Geiger wie Maxim Vengorov und Vadim Repin ausgebildet hatte. Im Jahr 2010 gewann er den renommierten Virginia-Parker-Preis, eine der höchsten kulturellen Auszeichnungen Kanadas.

Der Gewinner zahlreicher nationaler und internationaler erster Preise gab nahezu zweitausend Konzerte und Soloabende in Nordamerika, Europa, Australien und Asien. Er spielte in den großen Sälen wie dem Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, dem Pekinger Poly-Theater und vielen anderen. Er war Solist mit über hundert Orchestern, darunter das Royal Philharmonic London, der Symphonischen Orchester von Wien, Berlin, Montreal und Toronto, der Philharmonischen Orchester Dresdens, Bergens, Buffalos und Prags, das BBC Concert Orchestra, das RSO Spanien und das YOA Orchestra of the Americas. Er spielte unter der Stabführung von Rafael Frühbeck de Burgos, Leonard Slatkin, Lorin Maazel, Yannick Nézet-Séguin, Tugan Sokhiev, Vasily Petrenko, Matthias Bamert, John Axelrod, Johannes Wildner und Peter Oundjian. Seine Konzertmitschnitte wurden vom BBC, dem WDR, dem CBC, dem NPR, dem ORF und anderen Stationen ausgestrahlt. Alexandre Da Costa hat außerdem Werke von Elliott Carter, Michael Daugherty, Lorenzo Palomo, Jean Lesage und Airat Ichmouratov uraufgeführt. Als Kammermusiker hat er kürzlich mit dem Pianisten Wonny Song sämtliche Brahms-Sonaten aufgenommen. Unter seinen Kammermusikkollegen sind auch Menachem Pressler, Elisabeth Leonskaja, Matt Haimowitz und Hélène Mercier.

Er hat 25 Solo-CDs aufgenommen, die unter anderem bei Sony Classical, Warner Classics, JVC/Victor, ATMA, XXI-21 Records und Octave/Universal erschienen sind. Im Jahr 2012 gewann er für seine Aufnahme der Konzerte des amerikanischen Komponisten Michel Daugherty mit dem Symphonieorchester Montreal unter Dirigent Pedro Halffter, erschienen bei Warner Classics, den Juno-Preis „Klassik-Platte des Jahres“. Derzeit ist er bei der Sony Classical und Spectra unter Vertrag.

Zusätzlich zu seiner Solistentätigkeit ist Alexandre Da Costa auch Professor und Abteilungsleiter an der Edith-Cowan-Universität sowie Lehrer am Orford Arts Centre. Er wurde auch zum Direktor für Musikalische Entwicklung der Canimex, einer Firma, die wertvolle Instrumente an talentierte Künstler verleiht, sowie zum künstlerischen Leiter des Klassik-Festivals Hautes-Laurentides und zum künstlerischen Leiter des Acacia Classics Productions. Alexandre Da Costa spielt eine Guarneri „del Gesù“ aus dem Jahr 1730 und die Stradivarius „Eugenio Di Barbaro“ aus dem Jahr 1727 mit einem Sartory-Bogen, Leihgaben der Canimex.


2016/2017
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