Christian Schmitt
GEN
Geboren in
Deutschland
Studium in
Deutschland, USA
Highlights
2007 Debüt in der Berliner Philharmonie | KKL Luzern| Tonhalle Zürich | Luzern Festival
Gewonnene Preise
2. Preis "Dom zu Speyer" | 1. Preis Bachwettbewerb Wiesbaden samt Publikumspreis | Sonderpreis Orgelwettbewerb Tokio | Preis des Deutschen Musikwettbewerbs Berlin | Europäischer Solistenpreis "Pro Europa"
Aufnahmen bei
Brilliant Classics | SR/Audite | Mons Records Classic | IFO Records
Kurzbiografie
Christian Schmitt (*1976) zählt nach Einladungen der Stiftung Berliner Philharmoniker, des Lucerne Festival und der Kölner Philharmonie zu den gefragtesten Konzertorganisten seiner Generation. Er studierte in Saarbrücken Kirchenmusik (A-Examen) und Konzertreife (mit Auszeichnung), sowie Orgel bei James David Christie (Boston) und Daniel Roth (Paris). Der Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Stiftung Musikleben ist Preisträger bei mehr als zehn nationalen und internationalen Orgel- und Musikwettbewerben, so in Atlanta, Brügge, Calgary, Philadelphia und Tokio wie auch 2001 beim Deutschen Musikwettbewerb. 2003 wurde er mit dem Solistenpreis der Europäischen Kulturstiftung „Pro Europa“ ausgezeichnet.

Christian Schmitt konzertiert weltweit – darunter im KKL Luzern, in der Tonhalle Zürich, in der Berliner Philharmonie und im dortigen Konzerthaus, im Gewandhaus zu Leipzig und im Konzerthaus Wien. Er konzertiert mit den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Beethovenhalle Bonn und führenden Rundfunkorchestern (BR, NDR, MDR, SR u. RSB). Dabei arbeitet er mit Künstlern wie Juliane Banse, Sibylla Rubens, Martin Grubinger, Michael Gielen, Wen-Sinn Yang, Reinhard Goebel, Roy Goodman, Christoph Poppen, Sir Roger Norrington oder Marek Janowski.

In der kommenden Spielzeit 2011 gibt er sein Debut im Mozarteum Salzburg, beim NDR-Chor und bei den Händelfestspielen Göttingen, ferner stehen Wiedereinladungen im Konzerthaus Wien sowie Konzertreisen nach Australien, Japan, Neuseeland und Südafrika auf dem Programm.

Christian Schmitt hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Saar inne und nimmt regelmäßig Gastdozenturen an Musikhochschulen in Boston, Cremona, Oslo, Mexiko, Moskau, Seoul, Taschkent, und – zum wiederholten Male – in Bogota wahr. Im Sommersemester 2011 wird er im Rahmen einer Lehrstuhlvertretung die Klasse von Prof. Jürgen Essl an der Musikhochschule Stuttgart unterrichten. Er gehört den Jurys des Bundeswettbewerbs „Jugend Musiziert", des Wettbewerbs „Soli Deo Gloria" in Moskau und des Deutschen Musikwettbewerbs 2010 an.

Seine Diskographie umfasst über 20 CD-Einspielungen als Solist sowie Mitschnitte für sämtliche Rundfunkanstalten der ARD. Durch seine Aufnahmen von modernen, wissenschaftlichen Gesamtausgaben der Werke G.F. Händels (Hg. T. Koopman) und F.X. Brixis (Butz-Verlag) fördert er ein Orgelspiel, das die Erträge der musikwissenschaftlichen Forschung mit der musikalischen Praxis vereint. Zuletzt hat er mit den Bamberger Symphonikern mehrere Werke Charles-Marie Widors für Orgel und Orchester eingespielt. Für das Label CPO arbeitet er an Gesamteinspielungen von Koechlin, Widor, Gubaidulina und Pachelbel (Hg. M. Belotti).

Mit der Sopranistin Juliane Banse und dem Cellisten Wen-Sinn Yang hat Schmitt mehrere Werke von Liszt und aus dessen Umkreis für einen Musikfilm eingespielt, der 2011 aus Anlass des 200. Jahrestags des Komponisten auf ARTE zu sehen sein wird.


2011/2012
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