Katia und Marielle Labèque
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Geboren in
Bayonne, Frankreich
Studium in
Paris
Highlights
Frühe Zusammenarbeit mit Messian, Boulez, Berio | 250. Todestag J.S.Bach 2000 weltweite Austrahlung ORF aus dem Musikverein Wien | Neujahrskonzert Pausenfilm Wiener Philharmoniker ORF | Waldbühne Berlin 2005 Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle | Labèque Foundation und KML Records gegründet 2006


Aufnahmen bei
Erato, BMG, Sony, Philips, KML Records
Kurzbiografie
Auf die beiden Pianistinnen Katia und Marielle Labèque trifft das Attribut »nonkonformistisch« zu wie auf nur wenige andere Interpreten des internationalen Musiklebens. Sie sind in keine künstlerische Schablone zu pressen, ihr Repertoire birgt Widersprüchliches und Überraschendes. Als Töchter von Ada Cecchi, selbst eine Studentin von Marguerite Long, war ihre ganze Kindheit von Musik erfüllt. Schon früh nach ihrem Studium widmeten sie sich der zeitgenössischen Musik, insbesondere Werken von Komponisten wie Boulez, Berio, Ligeti und Messiaen. Prägend war ihre Begegnung mit Luciano Berio, der sie ermutigte, gegenüber allen Musikrichtungen offen zu sein. Ihr Repertoire umfasst eine enorme Bandbreite der unterschiedlichsten Stilrichtungen, und so wechseln sie mit Vorliebe von Vorbach’schen Meistern zu zeitgenössischen Werken.

Katia und Marielle Labèque machen weltweit eine außergewöhnliche Karriere und konzertieren mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner, Wiener und New Yorker Philharmonikern, Leipzig Gewandhaus, Dresdner Staatskapelle, Bayerischer Rundfunk, Boston, Chicago, Cleveland, Los Angeles, Philadephia, London Symphony, Philharmonia, Filarmonica della Scala sowie Dirigenten wie Giovanni Antonini, S. Bychkov, G. Dudamel, Sir J.E.Gardiner, Z. Mehta, A. Pappano, Sir S. Rattle, E.P. Salonen, L. Slatkin und M.T. Thomas unter anderen. Inzwischen sind sie fixe Programmpunkte bei Festivals wie Berliner Waldbühne, Blossom, Hollywood Bowl, Luzern, Ludwigsburg, Proms, Schleswig-Holstein, Tanglewood, Mostly Mozart New York, Salzburger Osterfestspielen sowie Mozartwoche, Ravinia, Rheingau und nicht zuletzt des Klavierfestival Ruhr. (www.labeque.com)

Das Bestreben eine Brücke zu schlagen, welche alle Aspekte zeitgenössischen Schaffens verbindet, ließ sie ihr eigenes Label gründen. Konventionen und Grenzen überschreitend, bringt KML Recordings das Unerwartete in aussagekräftiger und künstlerischer Weise zusammen. (www.kmlrecordings.com)

Im Jahr 2005 gründeten Katia und Marielle Labèque die KML Stiftung, die bezwecken soll, die wissenschaftliche Recherche nach sowie das Bewusstsein für das Repertoire für Klavierduo durch das Zusammentreffen zwischen Künstlern auf allen Gebieten, egal ob Musiker, Filmemacher, Videokünstler oder Schriftsteller, zu fördern. (www.fondazionekml.com)

In 2009 und 2010 werden Katia und Marielle Labèque 3 neue Werke für 2 Klaviere und Ensemble von L. Andriessen, O. Golijov und J.A. Amargós uraufführen. Katia and Marielle Labèque sind “Artists in Residence” der Saison 2009/2010 am Gewandhaus zu Leipzig.


2009/2010

Falls Sie diese Biografie verändern wollen, kontaktieren Sie bitte Mark Stephan Buhl Artists Management. Bitte verwenden Sie nur Material der laufenden Saison.