| Quatuor Ebène |
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| Süddeutsche Zeitung, 5.3.2008 | Joachim Kaiser Zum Spannendsten und Angenehmsten des Kritiker-Berufes gehört es, die Entwicklung genialischer Jugend zu begleiten. [...] Was diese Musiker im gegenwärtigen Kammermusik-Betrieb einzigartig erscheinen lässt, ist ihr bezwingendes Gefühl für den Aufbau, die Abfolge, die Entwicklung von Themenkomplexen, Kontrasten, Erweiterungen.[...] Tempo und Charakter der Musik changierten mächtig. Die wirkung war wohl ungemein organisch, weil äußerste Spontaneität mit vollkommener Homogenität perfekt verbunden schien. Das ist ihre Stärke. Nicht nur todsichere Virtuosität und Sonorität.[...] Der Eindruck war bannend. Eine solche Höhe ihrer Kunst haben die jungen Meister nun erreicht. Jeder Besucher dürfte ungeduldig warten auf ihr nächstes. Drehpunkt Kultur 4.2.2008 | Reinhard Kriechbaum |
| Das zu den Gipfeln der Quartettkunst empor strebende Quatuor Ébène und Elisabeth Leonskaja.[...] Die Mitglieder des "Quatuor Ébène" rücken Notenpulte und Sessel ganz nahe aneinander, und sie öffnen nicht nur die Ohren füreinander, sondern stecken auch die Köpfe zusammen. - Dieser Eindruck ist absolut deckungsgleich mit der Musik, die man von diesem jungen französischen Ensemble zu hören bekommt: Was ihre Finger auf den Griffbrettern, was die Bögen auf den Saiten machen, das ist für diese Musiker so etwas wie die Fortführung von Gedanken und Sprache mit anderen Mitteln. |






