| Andrei Gavrilov |
| diverse Verträge |
| Die Presse, 15.02.2010 | Walter Dobner (...) gab es gleich zwei technisch besonders anspruchsvolle Klavierkonzerte zu hören: Serge Prokofieffs Erstes und Maurice Ravels Konzert für die linke Hand. Einmal leidenschaftlich-virtuos, dann wiederum mit kantablem Anschlag, knüpfte Andrei Gawrilow in beiden Werken wieder einmal an einstige Glanzzeiten an. Allgemeine Zeitung, 20.01.2009 | Frank Gottschald Was die 200 Besucher so faszinierte, war nicht nur Gavrilovs technisch perfektes und ausdrucksvolles Spiel, sondern, dass er sein Konzert geradezu zelebrierte. Nicht selten sprang er vom Klavierhocker auf, wenn Dynamik wiederzugeben war. Vor schwierigen Passagen verzog sich seine Miene, um nach gelungenem Part ein befreites Lächeln aufzusetzen. Originell setzte er auch stets den letzten Ton eines Stückes. [...] künstlerisches Weltniveau. Main-Rheiner Allgemeine Zeitung, 18.11.2008 | Siegfried Kienzle Wunderbar lyrisch abgesponnen und von poetischen Klangzauber getragen entwickelte sich das Adagio im Dialog mit der Solo-Flöte. Im Schluss-Allegrozog der Pianist alle Register der Virtuosität. Ovationen und Blumen aus dem Publikum – sichtlich war Mainz ein Heimspiel für Gavrilov, der einige Jahre in der Nähe von Wiesbaden ansässig war. Als Zugabe erfreuten ein verträumter Chopin und die teuflisch schwierige „Suggestion diabolique“ von Prokofjew. [Rachmaninoff 2. Klavierkonzert] Mannheimer Morgen, 17.11.2008 | Stefan M. Reutlinger Der alte, sensationelle Pianist war das. Special to the Daily News, 9.4.2008 | Ken Keaton Listeners at the Kravis Center were treated to world-class pianism Monday night when Moscow-born Andrei Gavrilov presented a bold program of Frédéric Chopin and Sergei Prokofiev. [...] This was supreme pianism. Stuttgarter Zeitung, 10.12.2007 | Annette Eckerle […] Gavrilov mochte man zu Füßen liegen für die Mischung aus klassischer und jazziger Klaviertechnik, für den Dialog von obsessiv motorischen und zart-lyrischen Blueselementen. Ravels Konzert für die linke Hand, diese zwischen Weltschmerz und Lebenslust schillernde Musik, spielt Gavrilov dann mit seltener technischer und musikalischer Finesse. Er wagte jene expressiven Extreme, die Ravel dieser Musik eingebrannt hat, aber – wie meiste – verborgen unter einer hoch virtuosen Oberfläche. Stuttgarter Nachrichten, 10.12.2007 | Verena Grosskreutz |
| Mit dem russischen Ausnahmepianisten Andrei Gavrilov hatte man einen weiteren exzellenten Partner zur Seite. In Prokofjews Klavierkonzert No. 1 zelebriert Gavrilov fast liebevoll die virtuosen Ungeheuerlichkeiten, die flüchtigen Visionen, die satirischen Gesten. Im Zusammenspiel mit dem Orchester konnten sich poetische Gedanken, rhythmischer Drive und dich gedrängte Emotionen frei entfalten. Auch in Ravels Klavierkonzert für die linke Hand konnte Gavrilov nicht nur durch seine ungewöhnlich feine Differenzierungsfähigkeit im leisen Bereich tief berühren. Selbst musikalische Beiläufigkeiten wirken bei ihm so, als seien sie lange durchdacht und dann erst verworfen worden. |








